Die Regeln

Das Spielfeld

Die Distanz beträgt 17m.
Der erste Teil die Abwurfzone, gemessen vom Standpunkt
bis zum Balken, beträgt 1,5m. Das Ris ( Ziel ) weist einen

Ø
von 1,4m auf. Der hintere Rand ist um 25 cm erhöht,
damit eine Neigung zum Werfen entsteht. Das Ris ist gefüllt mit Lehm.
Dieser muss gepflegt und befeuchtet werden. Er darf jedoch nicht zu nass,
aber auch nicht zu trocken sein. Um gute Resultate zu erzielen,
muss der Lehm unbedingt schön geschmeidig, aber nicht
klebrig sein. Für den Platzger spielt der Zustand und die  Beschaffenheit
des Ris eine entscheidende Rolle. In der Mitte des Ris steht ein
eiserner Schwirren, der 35 bis 40 cm aus dem Lehm ragt und
leicht nach vorne zum Platzger geneigt ist.

 

Der Wurfkörper / Platzge
Die Platzge besteht meistens aus gehärtetem Stahl.
Jeder Platzger besitzt seine eigene Platzge, die ihm in
Form und Gewicht gut in die Hand passt. Weder die
Form noch das Gewicht sind weiter reglementiert, der
Durchmesser darf jedoch 18 cm nicht überschreiten. Die
meisten, heute verwendeten Platzgen sind Sternförmig, mit
5 bis 7 Zacken und sehen einem Ahornblatt ähnlich.
Das Gewicht liegt zwischen 1 bis 3 kg.

Die Wertung
Zum Bewerten eines Wurfes benötigt man einen Messstab
und ein Messer ( Bajonett ).  Das Messer wird dort in den
Lehm gesteckt, wo die Platzge liegen bleibt und zwar
beim nächstgelegenen Punkt der Platzge zum Schwirren.
Zum Messen des Abstandes wird das Ende des Messstabes
(100cm) an den Schwirren gesetzt. Berührt die Platzge den
Schwirren, dann gilt der Wurf 100 Punkte. Pro cm, den die
Platzge vom Zentrum entfernt liegt, gibt es einen Punkt Abzug.
Ein Abstand von 4 cm ergibt 96 Punkte, ein Abstand von 17 cm
ergibt 83 Punkte usw.Um in einem Sektionsstich mit zehn Würfen
eine Kranzaus-zeichnung zu erlangen, sind 870 Punkte erforderlich.

Die Wettkämpfe
 
Nebst der Meisterschaft, die für jeden begeisterten Platzger den höchsten
Stellenwert einnimmt, finden alljährlich zwei Verbandsfeste statt:

-
         das Frühlingsfest
-
         das Verbandsfest
dabei geht es um Sektions-, Gruppen und Einzelwettkämpfe.
Gute Resultate werden mit schönen Auszeichnungen und wertvollen
Naturalgaben belohnt. Meisterschaft plus Landesteilmatch:
Landesteilmatch ist ein Turnier zwischen den 10 Besten von den ehemaligen
Unterverbänden und wird immer anschliessend an die Meisterschaft ausgetragen.
Weitere Wettkämpfe und Anlässe sind zum Beispiel Wettspiel- und
Vierplatzmeisterschaft, Einzelcup, Kantonalcup, sowie alle zwei Jahre
den Europa –Pokal zwischen Deutschland, Oesterreich und der Schweiz .